Kirchengemeinde St. Georg präsentiert am 01.09.2013: Musik(T)Räume in Wanna - ein Nachmittag mit Gerd Spiekermann & plattdeutscher Musik

Gerd Spiekermann   (c) NDR
Gerd Spiekermann (c) NDR

Ich bin Jahrgang 1952, geboren und aufgewachsen in Ovelgönne, einem Dorf in der Wesermarsch. Meine Eltern betrieben dort einen Gasthof und nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Die Umgangssprache in der Familie und Nachbarschaft war Plattdeutsch. Dennoch habe ich es aufs Gymnasium geschafft und Abitur gemacht. Eigentlich wollte ich dann Lehrer für Französisch und Sozialkunde werden. Also hab ich mich rangehalten und fleißig studiert (in Marburg), danach mein Referendariat gemacht (in Wilhelmshaven) und wollte schließlich in Hamburg Lehrer werden (weil meine Freundin hier studierte). Daraus wurde nichts, denn zuvor musste ich noch meinen Zivildienst ableisten. Als ich damit fertig war, wurden in Hamburg keine Lehrer mehr eingestellt. Das war 1981. Zu der Zeit suchte aber die damalige Hamburg-Welle junge Plattsnacker fürs Programm. Dat weer ja wat för mi!

Weitere NDR 90,3 Redaktionsleiter

Zunächst als Freier, seit 1985 als Festangestellter bin ich der Mann fürs Niederdeutsche bei NDR 90,3, erzähle meine Geschichten in der Reihe "Hör mal’n beten to", präsentiere interessante Plattsnacker und AutorInnen am Sonntagmorgen in der Sendung "Wi snackt Platt", plaudere mit Käthe, das heißt mit Catarina Felixmüller "Knapp op Platt", stelle Hamburger Jazzbands in der Sendung "Das gab’s nur einmal" vor und leite seit 2001 die älteste Rundfunksendung der Welt, das Hamburger Hafenkonzert.

1981 war ich natürlich sauer, dass ich keine Lehrerstelle bekommen habe. Heute sage ich: Goot so! Denn Rundfunkreporter zu sein ist für mich ein Traumjob. Und dann auch noch in Hamburg!

Ach ja: Inzwischen sind meine Freundin und ich verheiratet und haben vier Kinder.

 

 

Quelle: http://www.ndr.de/903/wir_ueber_uns/gerdspiekermann105.html


01.09.2013 - Gerd Spiekermann vertellt

Früher war es eben anders

 

Gerd Spiekermann stellte am Sonntagnachmittag in der St. Georg Kirche in Wanna seine Familie in den Mittelpunkt. Der gebürtige Ovelgönner, der nunmehr seit 36 Jahren als Verteller, Entertainer oder einfach er selbst unterwegs ist, wusste seine schnell Zuhörer schnell zu begeistern. Da gab es Döntjes vom Eichamt, seinem Papa und der zugehörigen Gastwirtschaft, natürlich auch von Oma und den in Handarbeit gefertigten Frikadellen mit „roten Zwiebeln“. Wir wissen nun auch, welche Probleme ein heutiger Haushalt mit vier Kindern haben kann.

 

Der bekannte Radio-Plauderer von NDR1 (Hör mal´n beten to) rief bei vielen Zuhörern Erinnerungen wach, als er seinen Kindern das Fernsehprogramm der 60 erläuterte oder die Haushaltsauflösung seiner Oma mit den Worten „Sparen kann man auch übertreiben“ kommentierte.

 

Kapellenchor und Lobpreisgruppe begleiteten den gelungenen Nachmittag mit plattdeutschen Liedern, die zum Mitsummen und Mitsingen animierten. Pastor Lenzer stellte in seinen Dankesworten lächelnd fest, dass man an diesem Nachmittag viel gelernt hätte, unter anderen auch, warum die Menschen in Wanna „weiße Haut“ haben und Gerd Spiekermann Horoskope nun mit anderen Augen sieht.

Alle Zuhörer genossen diesen von Kirchengemeinde, Werbegemeinschaft „Roter Punkt“ sowie den „Musik(T)Räumen“ organisierten Nachmittag.

Ausschnitt aus der Pressearbeit

NEZ vom 04.09.13
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DAP, Hamburg
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